VPN und Firewall

Der Einsatz einer VPN-Verbindung ist immer dann im Unternehmensumfeld nötig, wenn ein Gerät, wie zum Beispiel Notebook, Computer oder Smartphone, Zugriff auf ein entferntes Netzwerk erhalten soll. Diese Technologie wird zum Beispiel auf verwendet um zwei getrennte Netzwerke über eine weite Entfernung zu verbinden, so dass die Geräte in den jeweiligen Netzwerken untereinander kommunizieren können. Aber was ist eine VPN-Verbindung überhaupt?

Eine VPN-Verbindung (Virtual Private Network, deutsch „virtuelles privates Netzwerk“, kurz VPN) stellt ein virtuelles privates Kommunikationsnetz da, wobei das virtuell hier im Sinne von einer nicht vorhandenen physischen Verbindung verwendet wird, sondern es auf ein bestehendes Kommunikationsnetz aufbaut und dieses als Transportmedium verwendet. Hauptsächlich wird für das Arbeiten aus dem Home-Office eine sogenannte Client-to-Site VPN-Verbindung verwendet. Der Vorteil einer Client-to-Site-Verbindung besteht darin, dass mehrere Clients, unabhängig von Ihrem Standort, sich mit einer „Site“ (dem VPN-Server) verbinden können und dafür keine spezielle Hardware auf der Seite des Benutzers notwendig ist.

In der Praxis heißt das ganz, dass sich so gut wie jedes aktuelle internetfähige Endgerät (mit den Betriebssystemen Windows, Linux, MacOS, Android, iOS), sei es ein Smartphone über LTE oder ein Computer zu Hause per DSL, sich mit dem jeweiligen Firmennetzwerk verbinden kann. Der Vorteil bei einer VPN-Verbindung ist der, dass die Sicherheit hier großgeschrieben wird. Bei einer heutzutage standardmäßigen VPN-Verbindung wird die Verbindung verschlüsselt aufgebaut und mit Client- sowie Server-Zertifikaten aufgebaut, sodass keine fremde Person dieses ohne weiteres mitlesen kann. Dabei werden, neben den Zertifikaten, die gegenseitig geprüft werden (zur Verifizierung der beiden Parteien), auch Benutzername und Kennwort der einzelnen Benutzer abgefragt.

Durch die Möglichkeit einer zwei-Faktor Authentifizierung, wie zum Beispiel ein OTP (one-time password, deutsch „Einmalpasswort“, kurz OTP), lässt sich noch mehr Sicherheit schaffen und bestätigen, dass wirklich nur Autorisierte Benutzer Zugriff zu dem Firmennetzwerk erlangen.

Der Faktor Sicherheit ist besonders bei Firmen relevanten Daten, egal welcher Datenschutzklasse diese angehören wichtig, da jeglicher Datenverlust oder jegliches mitlesen dieser Daten einen hohen Schaden für das Unternehmen darstellen kann. Aus diesem Grund wird für das klassische Arbeiten aus dem Homeoffice heraus immer eine VPN-Verbindung empfohlen beziehungsweise ist sogar gesetzlich vorgeschrieben, da dieses (wie man so schön sagt) der Stand der Dinge ist.

Durch die einfache Verwendung von Remotedesktop fühlt sich das Arbeiten noch mehr, wie das Arbeiten im Büro an. Durch die Verwendung von Remotedesktop, wird eine Verbindung zu Ihrem Arbeitsplatz oder zu Ihrem Terminalserver aufgebaut, wobei Sie an Ihrem Homeoffice-Arbeitsplatz, dann Ihrem Regulären Bildschirm mit allen Programmen sehen und Steuern können.

Im Zusammenhang mit VPN, setzen wir seit Jahren auf den deutschen Hersteller Securepoint aus Lüneburg, der hier neben einer Firewall und den integrierten VPN-Server, auch den passenden VPN-Client für Windows Geräte entwickelt hat. Durch dieses Zusammenspiel ist es nicht nur möglich den Zugriff über das VPN auf bestimmte Ressourcen und Dienste in Ihrem Netzwerk durch die Firewall, pro Benutzer zu beschränken, sondern dass einrichten und unterstützen für die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen ist sehr einfach und übersichtlich gehalten.

Somit ist es in relativ kurzer Zeit möglich für jeden ihrer Mitarbeiter einen Homeoffice beziehungsweise Heimarbeitsplatz einzurichten und zur Verfügung zu stellen.

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